Trentino Skiing – die österreichische Ski-Nationalmannschaft trainiert im Trentino

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Österreichische Ski-Nationalmannschaft zeigt sich begeistert von den optimalen Trainingsbedingungen im Trentino

Schörghofer und die anderen Riesenslalom-Spezialisten trainieren in Folgaria für den Weltcup

Das österreichische Riesenslalom-Team ist voll des Lobes für die perfekten Trainingsmöglichkeiten im Trentino. Die Piste Salizzona in Folgaria bietet beste Voraussetzungen für optimales Weltcuptraining. „Das Wetter ist gut, der Schnee hervorragend. Ich wusste nicht, dass es hier so schöne Hänge gibt, sonst hätten wir schon viel eher diesen Ort gewählt“, erklärt Nationaltrainer Janez Slivnik.

Das Trentino steht im Mittelpunkt des Alpinen Skiweltcups. Nicht nur weil es regelmäßig Austragungsort der 3Tre-Rennen in Madonna di Campiglio ist, eine der ältesten und angesehensten Renn-Veranstaltungen des Skizirkus. Sondern vor allem, weil es sich im Lauf der Zeit immer mehr zum Trainingslager einiger der wichtigsten Nationalmannschaften dieser Sportart verwandelt hat. Denn zwischen den einzelnen Etappen des Weltcups sind die namhaftesten Skigebiete des Trentino für diese Teams zu einer Art zweiten Heimat geworden, nicht zuletzt aufgrund ihrer bestens präparierten Pisten. Die letzte Nationalmannschaft, die das Trentino als Ort perfekter Weltcupvorbereitung für sich entdeckt hat, war die aus Österreich. Dabei geschah dies beinahe zufällig: Nachdem sie während der Alpinen Europacup Rennen die optimalen Bedingungen auf der Piste Salizzona und die hervorragende Organisation des Events erlebt hatten, entschlossen sich die Österreicher dazu, die Region auch für ihre Vorbereitung zu nutzen. So trainierten die RiesenslalomSpezialisten Philipp Schörghofer, Christoph Nösig, Roland Leitinger, Stefan Brennsteiner und Thomas Hettegger Anfang Januar auf der Alpe Cimbra, um sich bestmöglich auf das nächste Rennen des Weltcups vorzubereiten. Genauer gesagt auf den Riesenslalom, der am Sonntag, den 31. Januar in Garmisch Partenkirchen stattfinden wird.

Gastgeber teilen die Begeisterung der Sportler „In Folgaria haben wir die besten Voraussetzungen für die Vorbereitung der nächsten Rennen des Weltcups und insbesondere des Riesenslaloms in Garmisch vorgefunden“, zeigt sich Janez Slivnik, Trainer des österreichischen Herren Kaders im Ski Alpin, begeistert. „Das Wetter ist gut, der Schnee hervorragend: Ich wusste nicht, dass es hier so schöne Hänge gibt, sonst hätten wir diese Gegend schon viel eher für unser Training ausgewählt. Wir sind ausgesprochen zufrieden mit der in diesen Tagen geleisteten Arbeit und ich hoffe auch in Zukunft auf diese Pisten zurückzukehren.“

Auch Riesenslalom-Spezialist Philipp Schörghofer stimmt dem zu: „Ich war das erste Mal in Folgaria und war vor allem von den Bedingungen, die wir dort vorgefunden haben, positiv überrascht. Wir haben die Gelegenheit genutzt, im Hinblick auf die nächsten Rennen, auf einer perfekt präparierten Strecke zu trainieren und neue Materialien auszuprobieren.“ Die Begeisterung beruht auf Gegenseitigkeit: „Wir fühlen uns geehrt, dass uns die Möglichkeit gegeben war, eine der namhaftesten und siegreichsten Nationalmannschaften dieser Sportart in unserem Skigebiet begrüßen zu dürfen. Die von der österreichischen Delegation erhaltenen Komplimente über die perfekte Organisation und die hervorragenden Pistenverhältnisse erfüllen uns mit Stolz“, sagt Michael Rech, Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins Alpe Cimbra. Aber nicht nur die Österreicher zieht es zum Training ins Trentino. Auch die norwegischen Ski-Asse waren dank einer seit 2011 bestehenden Partnerschaft mit dem Altopiano della Paganella bereits mehrmals in der Region. Erst im Dezember haben die Slalom-Spezialisten rund um Henrik Kristoffersen die erstklassigen Pisten wieder für ihr Training genutzt. Anfang des Jahres waren es hingegen die italienischen Profis wie Thaler und Razzoli und der aus dem Val di Fassa stammende Stefano Gross, welche auf der Piste Aloch in Pozza di Fassa für den Weltcup trainierten. Doch auch abseits der Pisten überzeugen die Bedingungen im Trentino: Im Oktober hatte die russische Nationalmannschaft einen Teil ihres Trockentrainings im Trentiner Gardaseegebiet durchgeführt.

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Trentino Skiing - die drei Gemeinden teilen sich ihre Geschichte, angefangen von den bayerischen Siedlungen bis hin zu den Kämpfen für die “Magnifica Comunità”. Noch heute wird hier Zimbrisch gesprochen, ein antiker bayerischer Dialekt, der besonders in der Gemeinde Lusern verwendet wird.

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