Das Vallagarina – das südliche Tor des Trentino

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Südlich von Trento befindet sich Vallagarina

Die Geschichte der Vallagarina

Insgesamt 17 Gemeinden gehören zur gleichnamigen Talgemeinschaft im südlichsten Abschnitt des Etschtals zwischen Besenello (Pysein) und Borghetto (Borgeth am Etsch) etwa 10 Kilometer südlich von Trient. Der größte Ort in der auf deutsch auch als Lagertal bekannten Region in der Provinz Trient ist Rovereto (Rofreit) mit aktuell fast 39.000 Einwohnern. Schon vor 200 Millionen Jahren sollen hier die Dinosaurierspezies Camptosaurus und Dilophosaurus gelebt haben, dies sollen zumindest die entsprechenden Fußspuren in Lavini di Marco bei Rovereto belegen. Zeugnisse der ab dem 1. Jahrhundert vor unserer Zeit einsetzenden römischen Besiedlung lieferten die Ausgrabungsstätten Covelo di Rio Malo und Piccoli di Lavarone. Bis 1919 gehörte die Vallagarina Trient zu Österreich-Ungarn, während des Ersten Weltkrieges fanden in der Gegend zahlreiche blutige Schlachten statt.

Urlaub in der Vallagarina

Urlaub in der Vallagarina

Sport in der Vallagarina

Das parallel zum Gardasee gelegene und vom Weinbau geprägte Tal bietet beste Voraussetzungen für Aktivurlaub aller Art, Spaziergänge, Nordic Walking oder Mountainbiking ist etwa auf Themenwegen wie dem Friedensweg oder der Wein- und Genussstraße möglich. Sommers wie winters ziehen das Skigebiet Altopiano di Brentonico-Polsa-S. Valentino und das Langlaufzentrum San Giacomo mit 35 Kilometer Piste und 5 Liftanlagen Skifreunde aus nah und fern an, die Hochebene von Brentonico bietet fantastische Fernsicht auf den Gardasee und die Dolomiten. Schöne Wanderungen führen beispielsweise auf den Monte Baldo, Monte Stivo, Monte Zugna oder zu den Festungswerken auf dem Monte Brione. Fußballfreunden im Urlaub in der Provinz Trient sei übrigens ein Ausflug ins nahe Verona empfohlen, wo die Lokalrivalen von „Hellas Verona“ und „Chievo Verona“ ihre Heimspiele kurioserweise im selben Stadion „Marcantonio Bentegodi“ austragen.

Was gibt es in der Vallagarina zu entdecken?

Die einzelnen Talgemeinden und ihre Umgebung halten eine Vielzahl an attraktiven Ausflugszielen parat, architektonisch beeindruckend sind etwa die Burganlage „Castello di Sabbionara“ bei Avio und die Ruinen der Burg „Montalbano di Mori“, am nahen Lago di Loppio (Löppel-See) wurden schon umfangreiche archäologische Funde gemacht. Schön anzusehen sind auch der historische „Palazzo Vecchio“ in Nomi, die kunstvoll in das steile Gestein gebaute Felsenkirche „Eremo di San Colombano“ in Trambileno sowie die Festung „Castel Beseno“ in Calliano zwischen Trient und Rovereto am nördlichen Eingang zum Vallagarina Trient. Nach Bologna und Mailand ist man von den Orten im Tal aus mit dem Pkw in lediglich zwei Stunden, sodass man einen Stadt- und Einkaufsbummel bequem an einem Tag als kleine Exkursion einplanen kann.

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Das Vallagarina, das südliche Tor des Trentino, das von den Dolomiten und dem Gardasee geborgen wird, fährt von der veronesische Grenze bis fast zu Trient dem Fluß Etsch entlang hinauf und der Besucher wird durch seine abwechselungsreichen Landschaften einfach bezaubert: das Auge geht zu den ordentlichen Weinreiben, die den Fluss begleiten, läuft weiter zu den Zinnen der Bürge, Kröne des Tals, erhöht sich zu den Terrassenfelde des Gresta Tals und zu den voralpinen Almen von Brentonico, und endlich reicht zu den rosa Gipfeln der Kleinen Dolomiten von Vallarsa.

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