Die Hochebene von Pinè – Cembratal

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Die Hochebene von Pinè – liegt parallel zu den Tälern Valle die Mocheni und Cembratal in einer sehr sonnigen Lage

Die Geschichte der Hochebene von Piné

Im Jahr 1160 wurde die heutige 5000-Einwohnergemeinde Baselga di Pinè (Wasilig-Pineid) gut 11 Kilometer nordöstlich von Trient erstmalig urkundlich erwähnt, ab 1253 gehörte man zum Ortsverbund „Magnifica Comunità Pinetana“, zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert sprach man vor Ort mehrheitlich deutsch. 1796 war das umliegende Tal samt der aktuellen Fraktionen Baselga, Faida, Miola, Montagnaga, Ricaldo, Rizzolaga, Sternigo, San Mauro, Tressilla und Vigo Schauplatz blutiger Kämpfe zwischen napoleonischen und Tiroler Truppen. 1866 wurde die Gegend im Rahmen der Eroberung des Trient im Laufe des italienischen Unabhängigkeitskrieges erneut von heftigen Kämpfen heimgesucht. Nach den beiden Weltkriegen setzten zunächst große Auswanderungswellen der Region stark zu, seit den 1970er Jahren jedoch hat sich der Tourismus als zuverlässiges wirtschaftliches Standbein etablieren können.

Cembartal im Trentino

Die Hochebene von Pinè – Cembratal

Sport in der Hochebene von Piné

Der kleine Lago di Serraia und der etwas größere Lago delle Piazze liegen direkt vor der Haustür von Piné Trentino, beide Seen werden das ganze Jahr über als Wasser- und Wintersportreviere fleißig genutzt, seit 1984 steht im Ortsteil Miola auch das Eisstadion „Ice Rink“. Im seither um diverse Außenanlagen erweiterten Sportzentrum wird regelmäßig der Weltcup im Eisschnelllauf ausgetragen, auch Bogenschießen, Rollschuhfahren, Hockey, Curling und Hallenfußball werden dort angeboten. In den Jahren 1975 und 1990 war die Gemeinde eine Station des Radrennens „Giro d’Italia“. Ski-Abfahrten, Langlauf, Schneeschuhwanderungen und Fahrten im Hundeschlitten sind an Wintertagen die Empfehlungen für sportliche Urlauber auf der nahen Hochebene unterhalb des Redebus-Passes. Zusätzlich gibt es das kleine Skigebiet “Pradis-Ci” mit modernen Beschneiungsanlagen und der Möglichkeit zur nächtlichen Beleuchtung.

Was gibt es in der Hochebene von Piné zu entdecken?

Die Marien-Wallfahrtsstätte im Ortsteil Montagnaga ist die berühmteste in der Region und wird jedes Jahr zum Pilgerziel Tausender Gläubiger. Als Teil der „Straße der Wallstätten“ ist sie mit der Wallfahrtsstätte Madonna dell’Aiuto im Cembratal verbunden. Das Naturdenkmal der Erdpyramiden von Segonzano ist häufig das Ziel von Wanderungen, ebenso das nahe Naturschutzgebiet Laghestel. Im Ortsteil Brusago (Brusach) der Nachbargemeinde Bedollo gibt es einen romantischen kleinen Weiher, der auch von Sportfischern oft besucht wird. Cembra ist die Metropole des Weißweins in der Gegend, in Civezzano locken der Lago Santa Colomba zum Bad und das Castel Telvana zur Besichtigung, bei Giovo kann man auf dem Naturlehrpfad Mancabrot die typische Fauna und Flora der Gegend Piné Trentino kennenlernen.

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Im nordöstlichen Trentino liegt die Hochebene von Piné, in der Nähe des Cembratales und des Mocheni Tales. Die Region entdeckt man vor allem auf den vielen Wanderwegen, die durch die weiten Ebenen verlaufen und für die ganze Familie geeignet sind, aber es gibt auch Höhenwege für anspruchsvollere Wanderungen. Die Hochebene von Piné ist gekennzeichnet von vielen Seen: Auf dem Piazze See kann man sogar Drachenboot fahren, eine Sportart auf einem Kanu mit Drachenkopf und -schwanz.
Die Landschaft wechselt sich zwischen Wiesen, Wäldern und Weinterrassen ab, auf denen ausgezeichnete Trauben reifen, aus denen edle Weine wie der Müller Thurgau hergestellt werden. Hier vorbei führt auch die Wein- und Genussstraße der Colline Avisiane, Faedo und des Cembratales.

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